Nov 2009 20

Beim Bloggen auf meinem anderen Projekt selfreleaseyourmusic.com habe ich in der letzten Woche festgestellt, wie viel Zeit man vor allem am Anfang in Besucherstatistiken und Analyseprogrammen vergeudet. Wenn noch nichts läuft, wartet man am sehnlichsten.

Gerade wenn man mit dem Bloggen beginnt können ständige Besuche auf GoogleAnalytics aber wie ein durchgetretenes Bremspedal wirken. Denn mit jedem Mal, wo man die einstelligen Zahlen nicht im Aufwärtstrend sieht, verliert man ein Stückchen Motivation. Dabei ist es gerade der Enthusiasmus des begeisterten Anfängers das, was einen über die Schwere Hürde der ersten Monate bringt.

Ich habe mein Problem inzwischen mehr oder weniger im Griff. Momentan taucht im Dashboard – also meinem ersten Anlaufpunkt für neue Beiträge – noch Statistikplugin über den Weg, das mir so kurz vor Beginn des Schreibprozesses noch kurz Eine mitgibt. Wenn man die ganzen Statistik Tools aber einmal außer Reichweite gelegt hat (durch Lesezeichen löschen z.B.) konzentriert man sich eher auf das Wichtigste. Das Fundament eines funktionierenden Blogs, das auch dem Blogger Spass und vielleicht mehr bringt, sind regelmäßige gehaltvolle Beiträge, die Leser interessieren und binden können.

Um dies einfacher zu gestalten sollte man sich innerhalb seiner Nische noch einmal ein enger begrenztes Themengebiet – eine Nische in der Nische praktisch – suchen bzw. schaffen. Wenn man also übers Klettern bloggt, fängt man erst einmal mit generellen Anfängertipps und einigen Klettertouren und -routen an zum Beispiel. Zwei Dinge sind wichtig beim Suchen einer Nische in der Nische:

  • Hab Dein Zielpublikum im Auge
    Stell Dir typische Vertreter dieser Zielgruppe vor und schreib, wie Du mit dieser Person in einem Gespräch unter vier Augen sprechen würdest. Eine Unterhaltung zwischen zwei Menschen, die Interessen teilen, ansonsten aber: Hast Du freie Hand, wie Deine Posts klingen und wie Du als Autor dahinter auftrittst.
  • Fang mit dem an, was Dir am besten liegt
    Damit Du mit viel Schwung und einigen schnell fertig gestellten Artikeln in Deine Blogger Karriere starten kannst, solltest Du Dir ein Nischenthema innerhalb Deiner Nische suchen, das Dir besonders bekannt ist und am Herzen liegt. Vielen Blogger neigen dazu, diese Themen auf später zu verschieben, weil sie erst einmal in den Rhythmus kommen und lernen wollen, wie sie ein Thema perfekt präsentieren. Die Wahrheit aber ist, es gibt keine perfekte Präsentation. Den Einen wird Dein Post zu lang, den Anderen zu kurz sein, wieder Andere hätten lieber ein Video statt Text und andere interessiert vielleicht ein anderer Aspekt des behandelten Themas.
    Langere Rede kurzer Sinn: Schreib sofort über Deine Lieblingsthemen und negiere dabei den Anspruch Sei versichert, es wird nicht das letzte Mal sein, dass Du einen Artikel zu diesem Thema verfassen kannst.

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Nov 2009 14

Viele angehende Blogger stellen sich die Frage, wie sie über längere Zeiträume regelmäßig hochwertige Inhalte produzieren können. Seinen Blog zumindest alle zwei Tage (besser noch jeden Tag) mit neuen Beiträgen zu aktualisieren ist essentiell, wenn man sich die mächtigen Vorteile eines Blogs zu Nutze machen möchte.

Wir haben bereits darüber geredet wie Perfektion einen Blog untergehen lassen kann. Genauso sollte hier aber auch eine Diskussion Einzug finden, auf welche Art und Weise Perfektion überwunden werden und produktiver gearbeitet werden kann. Denn beim Bloggen gilt wie beim Schreiben allgemein am Anfang: Einfach schreiben. So viel wie möglich! Schneller zu schreiben und in Folge dieser Mehrübung qualitative Fortschritte zu erzielen ist die wichtigste Methode, die ein angehender Blogger sich aneignen muss.

Daher hier 6 kurze Tipps, wie man produktiv bloggt und bleibt:

1. Lege fest, wie lang oder wieviel Du pro Tag schreiben willst
Und dann halte Dich daran! Ausreden wie die, man habe zu wenig Zeit, sind Ausdruck der Angst zu scheitern und meist Folge übertriebener Perfektionsbestrebungen. Vergiss das! Mach Dich endlich frei! Das ist ja gerade der Genuss daran, richtiger Blogger zu sein.

2. Kurfristige und langfristige Ziele setzen
Man kann sich online oder in einem Notizbuch kurz aber eindeutig skizzieren, wann man welche Artikel schreibt oder Themen behandelt. Ebenso hier hinein gehören Zeitpläne für Aufgaben wie z.B. Kommunikation und Arbeiten am Blogdesign.
Weiss man nicht eindeutig, was man gerade zu tun hat, dann wird man es auch nicht tun und stattdessen Zeit verlieren. Intelligentes Zeitmanagement durch konkrete Pläne und Aufgabenlisten ist daher genauso wichtig wie überhaupt auf Ideen zu kommen.

3. Am Ball bleiben
Lerne schnell und effektiv zu lesen. Es gibt Methoden und Techniken, die dabei helfen können, die Lesegeschwindigkeit und damit die Informationsaufnahmerate zu erhöhen, also sieh Dich um, ob Du etwas in diese Richtung lernen willst.
Wichtig ist auf alle Fälle, die richtigen Feeds zu abonnieren. Dabei sollten die besten Blogs und Websiten gewählt werden, die man zu dem gewünschten Thema finden kann. Mehr als 10 Feeds sind meist absolut unnötig und hindern durch Zeitverlust am Schreiben selbst! Besser noch man reduziert das Lesen anderer Blogs auf die Zeit nachdem man selbst bereits seinen täglichen Beitrag beendet hat.

4. Führe Buch
Das oben erwähnte Notizbuch dient als Ort #1 für Brainstorming und Ideenentwicklungen aller Art. Besorge Dir eines, das Du wirklich immer dabei haben willst und wirst, also in der richtigen Größe, Farbe, Formatierung usw.
Und dann: Benutz es! Niemand regt sich zurecht über fehlende Ideen auf, denn das Problem hier heisst – richtig erkannt – Ideenverwertung. Die einfachsten Einfälle sind die besten. Auf dem Weg zu inhaltlicher Qualität wird es meistens eh von allein komplex genug. Und in der heutigen Informationsflut braucht man nur richtig zu suchen und zu filtern, um im Falle eines Falles immer noch auf geniale Ideen zu stoßen.

5. Schreibpausen
Jeder muss mal abschalten. Solle man auch, denn nur so lässt sich ein hohes Level bei der Produktion von Beiträgen auch wirklich längerfristig halten. Ein Tag pro Woche ohne sich selbst Stress wegen Listen zu machen, die man abarbeiten sollte, ist das mindeste, was man sich selbst gönnen darf, damit man auf 100% bleibt.

6. Kreative Hochphasen nutzen
Es gibt Tage und Nächte, da sprudelt man nur so vor Ideen und man verfällt in den berauschenden Zustand einer Schreibwut. Wichtig ist, diese Phasen zu nutzen und effektiv zu arbeiten. Kümmer Dich nicht um Layout, Verlinkungen oder ähnliche unterbrechende Kleinigkeiten, sondern schreib einfach drauf los. Oft ist es möglich, hier überschüssige Artikel anzusammeln und diese dann termingesteuert über die nächsten Tage zu veröffentlichen. Auf diese Art und Weise baut man ein Polster auf, das die tägliche Versorgung des Blogs nie zur Neige gehen lässt.

Wenn man zahlreiche Ideen hat, diese aber nicht umsetzen kann, weil man zuviel Zeit für das Fertigstellen einzelner Beiträge benötigt, veschenkt man massiv Potential. Die Kunst ist, von Anfang an in seinem Element zu sein und sich langsam aber stetig aufzubauen.

Gerade anfangs – wenn die Motivation frisch ist und sich Artikelentwürfe stapeln – sollte man daher kurz und einfach bleiben. Denn komplex werden die Dinge meist von allein. Und sollten Dir oder Deinen Lesern weitere Ideen zu diesem Thema einfallen, kann man noch immer einen neuen erweiterten Artikel dazu posten und verlinken.

Der Leser befindet sich genau wie wir am Anfang eines Weges und 20 kürzere Artikel werden ihn eher dazu verleiten, auf unserem Blog zu verweilen, als 5-7 2000 Wort lange Beiträge, die im Internet eh kaum jemand liest. (Wie man mit Hilfe des Layouts auch längere Artikel lesbar bleiben lässt, werden wir hoffentlich bald diskutieren)

Schreibt mir, welche Erfahrungen Ihr mit kurzen und langen Artikeln im Bezug auf Eure Leserschaft gemacht habt!

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Nov 2009 12

In den letzten eineinhalb Wochen gab es hier nichts neues. Ich hatte mit meinem Umzug zu tun und allem was daran hängt. Wer sich in letzter Zeit einen neuen Internetanschluss in Deutschland oder Österrreich besorgt hat, kann ein Lied von Servicewüsten und verlorenen Nerven singen. Aber nun ist alles mehr oder weniger bereit für einen richtigen Start hier auf karriereblogger.de. Gestern kam der bestellte Camcorder und ich habe mir überlegt, wie ich den Blog in Zukunft gestalten möchte.

Hauptbestandteile werden textbasierte Artikel und Guides ebenso wie Videotutorials und -diskussionen sein. Ich denke, ich schaffe es schneller hochwertige Inhalte zur Verfügung zu stellen, wenn ich einfach über das rede, was ich weiss oder worüber ich mir in Sachen professionellem Blogging Gedanken mache. Wahrscheinlich wird es also auf Videos mit kurzen Text-Zusammenfassungen dazu herauslaufen.

Ab sofort könnt Ihr schon mal in der Umfrage auf der rechten Seite Eure Wünsche kundtun, welches Themegebiet Euch am brennendsten interessiert. Ich werde die Ergebnisse dann bei der Konzipierung der ersten Videos für nächste Woche einfließen lassen.

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Okt 2009 29

In seinem heutigen Artikel auf ProBlogger.net schreibt Darren Rowse über die Erweiterung einfacher Blogs zu Netzwerken – durch Dienste wie Foren, Newsletter und Social Media Netzwerke. Als Beispiel dient im sein Projekt DPS (Digital Photography School). Viele derer, die in den letzten Jahren daüber geschrieben haben wie man professionell bloggt, scheinen ja momentan in Richtung Membership Sites unterwegs zu sein. Betont wird dabei aber auch, dass Fundament und Ausgangspunkt eines erfolgreichen Netzwerkes in den meisten Fällen eben ein gut geführter Blog ist! Sehen wir uns nun an, was Darren über die Entwicklung seines Projekts erzählt

DPS began als einfacher Blog mit Artikeln über das Thema digitale Photographie und wurde später um ein Forum zum Austausch der interessierten Leser unter sich und einen Newsletter erweitert. Regelmäßige eMails können stark dabei helfen, Traffic aufrecht zu erhalten und die stärkende Wechselwirkung zwischen Blog und Forum noch mehr hervorzubringen. Schließlich kamen Twitter und Facebook hinzu, beides Tools, die Millionen Menschen täglich benutzen. Vor allem Hardcore Fans können durch Twitter aktuelle Themen des Netzwerkes extrem heiss halten und so eine konstant hohe Leserschaft bringen.

Halten wir also fest, welche Hauptbestandteile ein solches Netzwerk besitzt

  1. Blog
  2. Forum
  3. Newsletter
  4. Soziale Netzwerke

Doch wie sieht seine tägliche Arbeit nun aus, wenn man dieses Setup einmal initiert und aufgebaut hat, schließlich will man sein Niveau ja halten oder noch erhöhen. Darren nennt die 4 wichtigsten Dinge, die er als professioneller Blogger täglich zu erledigen hat:

  1. Hochwertige Inhalte produzieren
  2. Leser halten und in Fans verwandeln
  3. Nachhaltig Monetisieren
  4. Marketing und SEO (Suchmaschinenoptimisierung)

Wichtig hierbei ist – wie Darren betont – dass man nun keinesfalls z.B. beim Monetarisieren nur an seinen Blog denkt, sondern eben auch an die anderen Elemente seines Netzwerkes. So hat er doppelt so viele Ausgaben eines seiner eBooks über Twitter verkauft wie über den Blog. Affiliate Programme funktionieren laut Darren bei ihm sogar am besten via Newsletter und nicht wie man annehmen würde auf dem Blog. Natürlich macht das Ganze nur Sinn, wenn man sich mit Diensten wie Newslettern oder Twitter wohlfühlt und sie richtig nutzt. Dies zu erlernen lohnt sich aber auf alle Fälle.

Kommen wir zu den einzelnen Monetarisierungsmöglichkeiten eines solchen Netzwerkes. Darren nennt hier:

  1. Anzeigen Netzwerke (AdSense, Chikita, etc.)
  2. Direktverkauf von Anzeigen (v.a. bei höherem Traffic möglich)
  3. Affiliate Programe (z.B. Amazon)
  4. Produktverkäufe (eigene eBooks, Workshops usw.)

Wie schon von vielen professionellen Bloggern betont, ist die richtige Mischung hier essentiell. Sollte man sich allzusehr auf ein Geschäftsmodell wie z.B. Google AdSense versteifen und verlassen, kann dies zu bösen Konsequenzen führen, wenn dieser Bereich auf einmal wegbricht oder aus anderen Gründen nicht mehr so gut läuft. AdSemse ist nach wie vor (v.a. auch auf Grund von blogger.com) die erste Wahl bei Bloggern, die erstes Geld verdienen wollen. Nach einiger Zeit sollte man allerdings auch andere Programme und Möglichkeiten für sich entdecken und seine Monetarisierung ausbauen, sprich einfach mit neuen Anzeigen oder Services herumprobieren bis man eine Mischung gefunden hat, die gute Einnahmen bringt und geichzeitig die Besucher nicht verschreckt.

Welchen Mix aus Monetarisierungsmöglichkeiten habt Ihr momentan auf Eurem Blog im Einsatz und wie seid Ihr damit zufrieden?

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Okt 2009 26

Wenn man zahlreiche Ideen hat, diese aber nicht umsetzen kann, weil man zuviel Zeit für das Fertigstellen einzelner Beiträge benötigt, veschenkt man massiv Potential. Die Kunst ist, von Anfang an in seinem Element zu sein und sich aufzubauen.

Gerade anfangs – wenn die Motivation frisch ist und sich Artikelentwürfe stapeln – sollte man daher kurz und einfach bleiben. Denn komplex werden Dinge von allein. Und sollten Dir oder Deinen Lesern weitere Ideen zu diesem Thema einfallen, kann man noch immer einen neuen erweiterten Artikel dazu posten und verlinken.

Der Leser befindet sich genau wie wir am Anfang eines Weges und 20 kürzere Artikel werden ihn eher dazu verleiten, auf unserem Blog zu verweilen, als 5-7 2000 Wort lange Beiträge, die im Internet eh kaum jemand liest. (Wie man mit Hilfe des Layouts auch längere Artikel lesbar bleiben lässt, werden wir hoffentlich bald diskutieren)

Schreibt mir, welche Erfahrungen Ihr mit kurzen und langen Artikeln im Bezug auf Community Building gemacht habt!

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